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Aktuelle Tabelle
| 2 | 1. VfL Potsdam | 4:0 | 10 |
| 3 | Eintracht Hildesheim | 4:0 | 9 |
| 4 | GWD Minden | 3:1 | 5 |
| 5 | HC Empor Rostock | 3:1 | 3 |
| 6 | Wilhelmshavener HV | 2:0 | 5 |
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HinterGRÜN.de: Frisch Auf! Göppingen - GWD
Für die Mindener kam das endgültige „Aus" in Göppingen alles andere als überraschend und darum herrscht an der Weser am Montag danach auch keineswegs Katerstimmung. Man hat eher das Gefühl, dass das Team um Horst Bredemeier Spaß daran hat, die grün-weiße Zukunft neu zu gestalten. Schon seit Wochen laufen in der GWD-Geschäftsstelle die Planungen für eine möglichst erfolgreiche Zweitliga-Saison. Das Gerüst der Mannschaft, die den direkten Wiederaufstieg schaffen soll, besteht bereits. Von einem Neuaufbau und dem „Zwei-Säulen-Modell" ist die Rede. Eine Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten soll eine GWD-Mannschaft bilden, die perspektivisch auch im Handball-Oberhaus wieder bestehen kann.
Dabei hatte es in der Göppinger ESW Arena lange Zeit so ausgesehen, als wollten die Mindener die Entscheidung über den Klassenerhalt noch um eine Woche hinausschieben. Lange Zeit boten die Gäste dem Favoriten die Stirn und gingen sogar mit einer knappen Führung in die Pause. „Wir haben im Angriff sehr gut begonnen, waren sehr diszipliniert und hatten darum auch wenig Probleme Tore zu erzielen", nennt Coach Ulf Schefvert die Gründe für den erfolgreichen Auftritt seines Teams. Weniger zufrieden zeigt sich der Schwede mit der Deckungsleistung der Dankerser: „Da haben wir nicht entschieden genug attackiert."
Kurz nach dem Wiederanpfiff nutzten die Hausherren eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Barna Putics, um eine Führung herauszuwerfen, die sie von da an nicht mehr aus der Hand geben sollten. „Wir haben dann noch zwei weitere Hinausstellungen bekommen, unsere Kräfte ließen nach und dann hat die Partie den Verlauf genommen, den alle erwartet haben", beschreibt Schefvert die Wende im Spiel aus seiner Sicht. Insgesamt sieht der Trainer sein Team am Ende unter Wert geschlagen: „Fünf Tore Rückstand geben nicht den Verlauf des Spiels wieder. Ich denke, eine Niederlage mit ein oder zwei Toren wäre angemessen gewesen." Doch wie so oft in dieser Saison wurden die Grün-Weißen für ihre Mühen am Ende nicht belohnt.
Mit jeweils sieben Treffern gehörten Anders Henriksson und Barna Putics zu den treffsichersten im GWD-Dress. Während der schwedische Kreisläufer am Saisonende definitiv in seine Heimat zurückkehren wird, dürfte die torreiche Begegnung für Putics noch einmal ein Versuch gewesen sein, sich für zukünftige Aufgaben zu empfehlen. Doch über einzelne Leistungen möchte Mindens Trainer Ulf Schefvert in dieser Situation nicht sprechen: „Handball ist ein Mannschaftssport, da sollte man nicht so viel über individuelle Spieler diskutieren."
© GWD Minden - bra
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