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29.04.10

VorderGRÜNdig: TSV Dormagen - GWD

VorderGRÜNdig: TSV Dormagen - GWD
In den Mai werden die Spieler von GWD Minden wohl nicht tanzen, denn im drittletzten Auswärtsspiel der Saison reist das Team zum Kellerduell nach Dormagen. Um 19 Uhr wird die Begegnung in der HR-Commitment ARENA von den Schiedsrichtern Bernd und Reiner Methe angepfiffen.

Die Partie gegen den derzeitig Tabellenplatz 16. ist für das GWD-Team wohl noch einmal die spannendste der Saison und eine Revanche für das schlechte Abschneiden im Hinspiel. Damals verlor das Team in eigener Halle mit 21:27 ohne den verletzten Moritz Schäpsmeier und musste so gegen eine schlagbare Mannschaft zwei Punkte lassen. „Es ist auch psychologisch wertvoll, dass wir in Dormagen gewinnen. Das gibt den Jungs für die restlichen Spiele noch mehr Selbstbewusstsein“, sind sich Mindens Trainer Ulf Schefvert und Co-Trainer Frank von Behren einig. Physiologisch sieht es für die Grün-Weißen ganz gut aus. Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Akteure fit und konnten nach der jüngsten Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen gut trainieren. „Wir haben zweimal pro Tag trainiert“, macht Schefvert die Wichtigkeit des Duells gegen den Abstiegskonkurrenten deutlich. Den Fokus hat der Schwede dabei besonders auf die Abwehr gesetzt und versucht somit das schlechte Torverhältnis (-140 Treffer) der Dormagener zu festigen.

„Das Spiel am Samstag wird definitiv keinen Schönheitspreis gewinnen, denn für den TSV hängt eine Menge von dieser Partie ab. Sie werden versuchen, noch vom Relegationsplatz wegzukommen und den siebten Sieg einzufahren. Aber wir sind topfit und deshalb gibt es keine Ausreden“, stellt sich Ulf Schefvert auf eine hart umkämpfte Partie ein. Er hat sich in den letzten Tagen viele Spiele der Dormagener angesehen und weiß nun, was auf seine Mannschaft zukommt. „Wir müssten auf jeden Fall auf Florian Wisotzki Acht geben. Er hat gegen den VfL Gummersbach eine sehr gute Leistung abgeliefert, war mit acht Treffern Dormagens bester Torschütze“, sagt Co-Trainer Frank von Behren.

Für die Mindener ist es wichtig, gleich gut in das Spiel zu starten und nicht zu spät in Tritt zu kommen. Unterstützung findet das Team bei den Akteuren Christian Skusa und Christopher Kunisch aus der zweiten Mannschaft. Sie werden für die Verletzten erneut als Vertretung auflaufen. „Mitfahren werden sie auf jeden Fall, ob wir sie einsetzen, werden wir dann entscheiden. Vor allem bei Christopher Kunisch müssen wir das gut abschätzen, denn wenn er am Samstag für uns auftreten sollte, hat er sich fest gespielt und darf in der Regionalliga bis zum Ende der Saison nicht mehr spielen“, wägt von Behren die Situation ab.