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28.07.10

Leistungssteigerung gegen den TBV Lemgo

Leistungssteigerung gegen den TBV Lemgo
GWD Minden ist auf dem richtigen Weg. Beim Testspiel gegen den TBV Lemgo wurde deutlich, dass das Team um Spielmacher Dalibor Doder dabei ist, sich zu finden. Einer eher schwachen ersten Halbzeit folgte eine klar bessere Vorstellung in Durchgang zwei. Die Partie endete mit einem standesgemäßen 34:27(18:11)-Erfolg für die Lipper.

Eine fünfzigprozentige Leistungssteigerung hatte Ulf Schefvert den GWD-Fans nach der enttäuschenden Vorstellung beim Sportmenue versprochen. Doch dass die Grün-Weißen diese Vorgabe ihres Trainers in der Sporthalle Steyerberg zunächst nicht erfüllen konnten, lag nicht nur daran, dass sie in den Anfangsminuten viel Pech mit Lattentreffern hatten. Reihenweise fielen Lemgoer Gegenstoßtore nach Ballverlusten im Angriff. Selbst im gebundenen Spiel hatte der EHF-Cup-Sieger wenig Mühe, den GWD-Innenblock auszuhebeln. Das Fehlen von Georg Auerswald und Carl-Johan Andersson machte sich mehr als deutlich bemerkbar. Das Mindener Angriffsspiel war von taktischen Fehlern und Abstimmungsproblemen geprägt. Bei den wenigen gelungenen Aktionen fand man seinen Meister oft in TBV-Torsteher Martin Galia.

Doch die Pausenansprache von Ulf Schefvert verfehlte ihre Wirkung nicht. Der Wechsel auf eine 5:1-Abwehr und starke Szenen von Anders Persson im GWD-Tor brachten den Zweitligisten binnen weniger Minuten auf zwei Treffer heran. Auch in der Folgezeit gestaltete sich die Begegnung offener und die Mindener blieben im Spiel, kamen nun häufiger auch zu einfachen Toren. In der Schlussviertelstunde gönnte Ulf Schefvert seinen arrivierten Kräften eine Pause und brachte mit Südmeier, Oevermann und Madert drei Nachwuchsspieler. „Vielleicht haben wir heute nicht die versprochenen 50 Prozent erreicht, aber auf jeden Fall haben wir schon besser gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir 20 Minuten sehr gut agiert. Das war mit Sicherheit ein Schritt nach vorn. Unser größtes Problem heute war, dass uns wichtige Leute in der Abwehr gefehlt haben. Beide Torhüter haben in der zweiten Halbzeit stark gespielt. Im Angriff kommt Christian Skusa immer besser zurecht", zeigte sich Ulf Schefvert nach der Partie insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seines Teams.

Torschützen GWD: Aljoscha Schmidt (7/5), Gylfi Gylfason (6), Christian Skusa (6), Dalibor Doder (4/1), Barna Putics (3), Rene Madsen (1).
Im Tor: Anders Persson (1.-47.), Konstantin Madert (47.-60.)