Die Gegensätze könnten kaum größer sein. Am Wochenende noch im Vergleich mit internationalen und deutschen Spitzenteams, trat GWD Minden am Mittwoch gegen den Landesligisten HSG Schaumburg Nord an. Die Grün-Weißen waren einer Einladung des MTV Ohndorf gefolgt, um auf dessen Sportwerbewoche ein Gastspiel zu geben.
Der Bundesligist legt los wie die Feuerwehr und traf zunächst im Minutentakt. 5:1 führte das Team von Ulf Schefvert nach fünf Minuten. Eine Reihe von Unkonzentriertheiten im Angriff trieben GWD-Manager Horst Bredemeier in der Folgezeit die Zornesröte ins Gesicht. Die Mindener trafen in dieser Phase häufiger das Aluminium als das gegnerische Tor und konnten sich nur mühsam weiter absetzen. Das 17:5 zur Pause hätte durchaus um ein paar Treffer höher ausfallen können.
Nur etwas mehr als zehn Minuten benötigte der Landesligist nach der Pause, um seine Trefferausbeute zu verdoppeln. Doch dann machte sich beim Außenseiter der Kräfteverschleiß bemerkbar. Mindens Ulf Schefvert wechselte weiter munter durch und verschaffte so allen Akteuren Spielanteile. Fast jeder im GWD-Trikot konnte sich dabei in die Torschützenliste eintragen. Die Partie endete standesgemäß mit 15:41.
GWD-Tore: Svitlica (9), Doder (7), Schmidt (7), Südmeier (4), Auerswald, Fuchs (je 3), Andersson, Helmdach, Oevermann (je 2), Klesniks, Steinert (je 1).
Im Tor: Jens Vortmann (1.-17. und 30.-46. mit 9 Paraden), Anders Persson (17.-30. und 46.- 60. mit 9 Paraden)
Spielfilm: 1:5 (5.), 1:6 (10.), 2:7 (15.), 2:10 (20.), 2:14 (25.), 5:17 (30.), 6:21 (35.), 8:24 (40.), 10:29 (45.), 11:34 (50.), 12:37 (55.), 15:41 (60.)
© GWD Minden - bra